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Unverändert zahlen die gesetzlichen Krankenkassen in der Regel keine Zuschüsse für Brillen und Kontaktlinsen. |
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Nein, denn ab dem 01. 01. 2004 erstatten gesetzliche Krankenkassen keine Leistungen mehr für Brillen, Kinder ausgenommen. Die Kosten einer Brille hat der Versicherte nun vollständig selbst zu tragen. |
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Diese Zuzahlungs - Befreiung ist beim Augenoptiker generell nicht gültig. |
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Der folgende Wert, im Beispiel Zyl. -1,5 steht für Hornhautverkrümmung (Astigmatismus), das Vorzeichen kann negativ wie positiv sein. Die korrigierenden Gläser weisen unterschiedliche Randdicke auf. Die Achse beschreibt die Richtung der Lage der dicken und dünnen Stellen der Gläser in der Brillenfassung in Grad. Prism. bedeutet prismatische Korrektion, z.B. bei Schielstellung der Augen. Bas. vervollständigt die Daten für Prism. Scheitelabstand definiert den Abstand des Brillenglases zur Hornhaut. Im Beispiel ist er 14 mm. Wichtig ab 6 Dioptrien Stärke. L für linkes Auge, die anderen Angaben entsprechen jenen für das rechte Auge. N für Nähe. Sind Sie über ca. 45 Jahre alt und können kleine Schrift in direkter Nähe nur schwer erkennen, benötigen Sie eine zusätzliche Verstärkung der Gläser für den Nahbereich. Diese Verstärkung wird unter Nähe definiert und oft auch einfach als Addition (Nahzusatz) gemeinsam für beide Augen angegeben. |
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Für Ihre erste Brille müssen Sie zum Augenarzt. Dieser überprüft die Klarheit der optischen Medien Ihrer Augen, mißt den Augendruck und beobachtet den Fundus (Augenhintergrund) auf krankhafte Veränderungen und vieles mehr. Die Verordnung zur Folgebrille wird in der Regel durch den Augenoptiker vorgenommen. Dieser ermittelt präzise Ihre erforderliche optische Korrektion und schleift die rohen Brillengläser in das ausgesuchte Brillengestell. Die resultierende Qualität der fertigen Brille ist vorwiegend das Ergebnis seiner Fähigkeiten. |
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Vermutlich sind Sie kurzsichtig. Für Ihre erste Brille und zur genauen Überprüfung Ihres Sehvermögens suchen Sie bitte immer einen Augenarzt auf. Ein einfacher, kostenloser Computersehtest bringt nichts, außer, daß Sie bestätigt bekommen, was Sie ohnehin wissen: Ihr Sehvermögen in der Ferne ist nicht ausreichend. Ihre Sehstärke sollte objektiv durch Computer, jedoch vor allem subjektiv, von Hand, mit Sehprobentafel und Vorsteckgläser, festgestellt und anschließend geeignet korrigiert werden. Brillengläser zur Korrektur von Kurzsichtigkeit sind in der Mitte dünner als am Rand und haben eine zerstreuende Wirkung. In der Regel ist die Kurzsichtigkeit in einer zu großen Länge des Augapfels begründet, scharfe Bilder weit entfernter Gegenstände kommen im Auge schon vor der Netzhaut zustande und erscheinen deshalb auf der Netzhaut verschwommen in Zerstreuungskreisen. Der Kurzsichtige sieht nur nahe Dinge und diese unter Umständen selbst im hohen Alter noch scharf. |
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Sie haben eine progressive Myopie (zunehmende Kurzsichtigkeit). Prinzipiell ist hier wenig zu ändern. Die Progression wurde eventuell zusätzlich dadurch forciert, daß Ihre Kurzsichtigkeit sofort durch immer stärkere Gläser ausgeglichen wurde. Eventuell liegt auch eine Über-Korrektion vor. Gehen Sie zu einem erfahrenen, seriösen Augenoptiker, oder zum Augenarzt. Lassen Sie Ihre Sehschärfe regelmäßig subjektiv überprüfen. |
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Durch die Eximer-Laser-Operationsmethode werden Segmente Ihrer Cornea (Hornhaut) verdampft. Dabei wird die Geometrie der Cornea gezielt verändert. Diese Methode wird in der Regel ambulant durchgeführt. Langzeitstudien liegen bisher kaum vor. Die Technologie ist unter Spezialisten teilweise umstritten: Die Hornhaut besteht aus fünf Schichten. Der Laser dringt durch das Epithel (Frontschicht) und greift partiell die darunter befindliche sogenannte Bowman'sche Membran an, welche, einfach ausgedrückt, für die Ernährung der Cornea sorgt. Langfristig können Reflexione und Trübungen resultieren. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine solche ambulante Laser-Behandlung derzeit nicht. Diese liegen bei ca. 1000,00 EUR pro Auge (Angabe ohne Gewähr). Alternative Verfahren zur Korrektion von Fehlsichtigkeiten erfragen Sie bitte bei Ihrem Augenarzt. |
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Unter einem Glaukom versteht man das krankhafte Ansteigen des Augendruckes, verursacht durch Abflußverstopfung der im Auge produzierten Flüssigkeit. Der Bulbus (Augapfel) gerät dadurch unter erhöhten Druck. Die dünnste Stelle im Auge, welche zuerst nachgibt, ist ausgerechnet die »Schnittstelle«, nämlich die Mündung des Sehnerven, über welchen die Signale des Auges an das Gehirn übermittelt werden. Durch diesen krankhaft erhöhten Druck sterben die Fasern des Sehnerven allmählich ab. Das ist ein schleichender, schmerzloser und vor allem absolut irreversibler Prozeß. Das Auge ist schließlich nicht mehr vollständig mit dem Hirn verbunden. Schwere Gesichtsfeldausfälle bis zur Erblindung können die Folge sein. Disposition zum Glaukom ist erblich. Je früher das Glaukom festgestellt wird, desto besser sind die Aussichten. Sie sollten ab 35. Lebensjahr Ihren Augendruck alle 2-3 Jahre überprüfen lassen, früher noch bei erblicher Disposition. Die Untersuchung ist schlicht und verursacht keine Schmerzen. Selbst können Sie das Glaukom nicht erkennen. |
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